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Taschenboden häkeln

19. Juni
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 24. Juni


Einen Taschenboden häkeln

Der Taschenboden ist die Grundlage für eine stabile und formschöne Tasche. Die größte Herausforderung besteht darin, die Zunahmen gleichmäßig zu verteilen, damit der Boden flach bleibt und sich weder wellt noch nach oben zieht.

Je nach gewünschter Taschengröße wird zunächst eine Luftmaschenkette gehäkelt. Anschließend wird in Runden um diese Luftmaschenkette gearbeitet. An den beiden Enden müssen die Maschen gleichmäßig zugenommen werden, damit die typische ovale Form entsteht.

Die genaue Anzahl der Zunahmen richtet sich nach Garn, Nadelstärke und der gewünschten Größe des Taschenbodens. Deshalb empfiehlt es sich, die Arbeit regelmäßig flach auf eine Unterlage zu legen und die Form zu kontrollieren.

Wichtig: Ein Taschenboden erfordert etwas Übung und lässt sich nur schwer vollständig in Worten beschreiben. Grafische Darstellungen oder Häkelschriften erleichtern das Verständnis erheblich. Wer zum ersten Mal einen Taschenboden häkelt, sollte sich ausreichend Zeit nehmen und die Form während der Arbeit immer wieder überprüfen.

Mit etwas Geduld entsteht so die perfekte Basis für eine individuelle und stabile Häkeltasche.


 
 
 

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